GRANDE’S CHOICE: Meine zehn liebsten Songs vom September ’19

Völlig egal ob alt oder neu, mainstream oder nischig, langsam oder schnell: In meiner monatlichen Auswahl GRANDE’S CHOICE findet alles Platz, was berührt oder begeistert. Betonen möchte ich dabei, dass es sich um eine persönliche Auswahl handelt und die Reihenfolge der einzelnen Songs völlig zufällig gewählt ist. Viel Spass beim Durchstöbern!

1. Jonathan Bree – Waiting On The Moment

Mittlerweile habe ich mich an die Omnipräsenz der Morphsuits gewöhnt, wenn es um den neuseeländischen Musiker Jonathan Bree geht. Was ich hingegen nach wie vor nicht verstehe ist, wie unglaublich gut und erfrischend sein Chamber Pop gemacht ist. Bereits mit seinem letzten Album «Sleepwalker» konnte mich der Mann mit der tiefen Stimme begeistern, doch mit seinem neusten Wurf «Waiting On The Moment» setzt er die Messlatte gleich noch ein bisschen höher. Definitiv sein bisher bester Song!

2. Ora The Molecule – Salé

Mein August wurde musikalisch vor allem von einer Truppe dominiert: Ora the Molecule. Kein Wunder, denn das Pop-Projekt rund um Frontfrau Siri Nilsen bringt so ziemlich alles mit, was mir gefällt: Hypnotisierende Vocals, clever aufgebaute Beats und eine unverkennbare musikalische Handschrift. Besonders ihre Nummer «Salé» hat es mir angetan, da ich selten einen so elegant gelösten Spagat zwischen Electro-Pop und traditionell afrikanischen Klangmustern gehört habe.

3. Equiknoxx – Brooklyn

«Please take your hands off my motherfuckin crown!» – Hast du den Ohrwurm des jamaikanischen Kollektivs Equiknoxx einmal drin, kriegst du ihn nicht wieder raus. Das ist auch gut so, denn «Brooklyn» ist eine energiegeladene Up-Beat-Ode an den New Yorker Bezirk. Besonders Spass macht die Nummer, wenn du ein bisschen Platz zum Tanzen hast und dich keiner sieht. Auch sehr empfehlenswert als Wachmacher oder Stimmungsheber!

4. Charli XCX, Big Freedia, Brooke Candy & Pabllo Vittar – Shake It

Charli XCX im Mainstream-Modus («Boom Clap»): Naja. Charli XCX als futuristisches Pop-Sternchen («Vroom Vroom»): Hell yeah! Besonders gut gefällt mir die britische Sängerin, wenn sie munter herumexperimentiert oder mit Avant Garde-Produzenten wie SOPHIE oder A.G. Cook zusammenarbeitet. Kein Wunder also, dass es mir auf Charlis neustem Album vor allem das musikalische Potpourri «Shake It» angetan hat.

5. Amber Run – What Could Be As Lonely As Love

Normalerweise sind die Jungs von Amber Run bei mir vor allem für Gänsehaut oder die eine oder andere Träne verantwortlich (ach, «Amen» – schnüff…). Doch diesen Monat habe ich gelernt: Auch ein Kopfnicken oder Mitwippen liegt drin! Auf ihrem frisch erschienen Album «Philophobia» gibt’s nämlich nicht nur wunderschöne Indie-Balladen, sondern auch ein paar mitreissendere und überraschend rockige Klänge. Well done, boys!

6. Deaton Chris Anthony, Clairo, Coco & Clair Clair – RACECAR

In etwa so stelle ich mir den Soundtrack vor, wenn Prinzessin Peach genug von Super Mario hat und mit ihrer schicken Karre einen Abstecher in die Grossstadt macht. Hier trifft frecher Girl Rap auf sanfte Beats und der Auftritt von Clairo und Coco & Clair Clair ist süss und sassy zugleich. Liebste Line: «I’m a NASCAR bitch in a nice car, bitch!»

7. Askjell & AURORA – To Be Loved

Dass AURORA weiss, wie man sich möglichst kunstvoll in Szene setzt, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Aber wer hätte gedacht, dass sie an der Seite des norwegischen Produzenten Askjell gleich noch eine Schippe drauflegt? «To Be Loved» ist ein vierminütiges Electro-Märchen, herzzerreissend und hoffnungsvoll zugleich. Und als wäre der aufwändig produzierte Track nicht schon Geschenk genug, haben die beiden vor kurzem auch noch ein wunderschönes Musikvideo nachgeliefert.

8. M.I.L.K. & Benny Sings – Prisoner

Wer meint, dass Herbstmusik immer melancholisch und leicht depressiv tönen muss, sollte sich diese Nummer von M.I.L.K. und Benny Sings nicht entgehen lassen. Die beiden Sänger aus Dänemark und Holland liefern mit «Prisoner» ein bittersüsses und fröhliches Lied über die Liebe. Tönt am besten, wenn du alleine durch die Gegend spazierst und den bunten Blätter dabei zuschaust, wie sie langsam von den Bäumen fallen.

9. The Big Moon – Your Light

Warum habe ich diese Band nicht früher entdeckt?! Das ging mir durch den Kopf, als ich per Zufall auf die Londoner Gruppe The Big Moon gestossen bin. Die vier Girls machen herrlichen Indie-Pop und liefern mit ihrer neusten Single «Your Light» den perfekten Soundtrack zum Herbst. (P.S. Meine Herbst-Playlist kommt bald!)

10. Mariah the Scientist – Thanks 4 Nothing

Auf dem Cover sieht sie zwar ultrabrav aus und auch ihr Künstlername tönt ein bisschen nach Streberin, doch Mariah the Scientist hat es faustdick hinter den Ohren. Mit ihrem smoothen und unverblühmten Sound bringt die 21-jährige Newcomerin aus Atlanta frischen Wind in die R&B-Szene. Ehrliche Texte, Beats mit leichtem Retro-Flair und eine vielseitige Stimme – diesen Namen solltest du dir merken!

Lust auf mehr? Die komplette Playlist GRANDE’S CHOICE mit allen meinen Lieblingssongs des Monats findest du auf Spotify.

 

 

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