GRANDE’S CHOICE: Meine zehn liebsten Songs vom August ’19

Völlig egal ob alt oder neu, mainstream oder nischig, langsam oder schnell: In meiner monatlichen Auswahl GRANDE’S CHOICE findet alles Platz, was berührt oder begeistert. Betonen möchte ich dabei, dass es sich um eine persönliche Auswahl handelt und die Reihenfolge der einzelnen Songs völlig zufällig gewählt ist. Viel Spass beim Durchstöbern!

1. yeule – Pixel Affection

Irgendwo zuhause zwischen Cyberpunk-Girl und Bubblegum-Prinzessin ist yeule. Mit ihrem einzigartigen Mix aus hypnotisch verzerrtem Gesang, elektronischen Spielereien und hochwertiger Produktion konnte mich das Dark Pop-Sternchen aus London um den Finger wickeln. Bereits ihre letzte Single «Pretty Bones» finde ich einen Tipp wert, aber dieser Song hier gefällt mir sogar noch besser.

2. WhoMadeWho – Goodbye to All I Know

Zur Musik der dänischen Gruppe WhoMadeWho weiss ich nicht so recht, ob ich durch die Wohnung tanzen, nachdenklich aus dem Fenster schauen oder melancholisch herumliegen soll – und das ist gerade das Schöne daran. Ihr Album «Through The Walls» habe ich diesen Monat wieder für mich entdeckt und gemerkt, wie unglaublich gut es auch noch ein Jahr nach der Veröffentlichung ist. Besonders der melancholische und zugleich kraftvolle Track «Goodbye to All I Know» ist für mich ein absolutes Meisterwerk.

3. The Chemical Brothers – Got To Keep On

Beim Auftritt von The Chemical Brothers am Zürich Openair war ich völlig aus dem Häuschen und hätte vor Glück fast heulen können. Die Visuals und Lichtshow waren perfekt choreografiert, die Menge gut drauf und der unverkennbare Sound natürlich (wie es sich für zwei Elektro-Urgesteine gehört) on point. Ihr eher neuerer Track «Got To Keep On» habe ich an diesem Abend zum ersten Mal gehört und war hin und weg von dessen positiven Energie (und natürlich auch der Live-Inszenierung). Eine meiner absoluten Lieblingsentdeckungen des Monats!

4. Brockhampton – Boy Bye

Sie sind der lebendige Beweis dafür, dass Boybands cool und urban sein können: Brockhampton. Zwar weiss man bei der amerikanischen Truppe nie so genau, wie viele Mitglieder momentan dabei sind, aber das spielt eigentlich auch keine Rolle. Viel wichtiger ist nämlich ihr Sound und der ist wie immer frech, überraschend und raffiniert. Diesen Monat hat die Gruppe das einmal mehr mit ein paar brandneuen Songs bewiesen, diese Nummer hier hat es mir am meisten angetan.

5. Wallows & Clairo – Are You Bored Yet?

Wahrscheinlich kennst du Dylan Minnette aus der Netflix-Serie «13 Reasons Why», wo er den Protagonisten Clay spielt. Vor einigen Wochen habe ich jedoch gelernt, dass der 22-Jährige auch noch andere Talente hat: Als Frontmann des Indie-Trios Wallows beweist er, dass er auch ein begabter und indie-tauglicher Sänger ist. Mittlerweile gefällt mir seine Musik fast besser als sein Schauspiel und wenn dann noch Senkrechtstarterin Clairo am Start ist, ist der Fall sowieso klar.

6. Snoh Aalegra – Situationsip

Bereits nach ihrem Debütalbum «FEELS» war ich mir sicher, dass wir es bei Snoh Aalegra mit einer Reinkarnation von Amy Winehouse zu tun haben: Kratzige Stimme, viel Gefühl und jede Menge Soul im Blut. Nachdem ich mir ihre zweite und frisch erschienene Scheibe «Ugh, those feelings again» angehört habe bin ich zwar immer noch dieser Meinung, muss aber zugeben, dass die schwedische Sängerin mit persischen Wurzeln immer mehr ihren eigenen Stil entwickelt und aus der Masse herausticht. Kein Wunder bei solch traumhaft schönen Songs wie «Situationship».

7. Die Orsons – Bessa Bessa

Seitdem ich Die Orsons vor sechs Jahren zum ersten Mal live erleben durfte, bin ich sehr begeistert von der deutschen Hip Hop-Gruppe und höre ihre Songs immer wieder gerne. Nachdem es die letzten vier Jahre ziemlich ruhig um Maeckes, Bartek, Tua und Kaas geworden ist, haben sich die Jungs diesen Monat mit ihrem fünften Studioalbum «Orsons Island» zurück gemeldet. Zwar kommt es nicht an meine Orsons-Lieblingsscheibe «Das Chaos und die Ordnung» heran, aber trotzdem sind ein paar sympathische und erfrischende Highlights zu finden. So zum Beispiel dieser Ohrwurm hier. (Videoclip schauen lohnt sich übrigens trotz creepy Thumbnail)

8. YACHT – Scatterhead

Obwohl Claire L. Evans und Jona Bechtolt seit über zehn Jahren als YACHT unterwegs sind, schaffen sie es immer wieder, mich mit ihrer ganz eigenen Herangehensweise an Popmusik zu begeistern (man denke da nur an Songs wie «I Thought The Future Would Be Cooler» oder «Second Summer»). Auch auf ihrer neusten Scheibe «Chain Tripping» ist das nicht anders und das Duo aus Los Angeles zeigt sich von seiner besten Seite. Das ist spritziger und elektrisierender Electro-Pop vom feinsten!

9. Jadu Heart – Whitefang

Wer meinen Blog öfters liest weiss, dass Jadu Heart zu meinen absoluten Lieblings-Acts gehören und eine ganz eine spezielle Rolle in meinem Leben spielen. Dementsprechend aus dem Häuschen war ich, als sie diesen Monat nach drei Jahren im Business ENDLICH ihr Debütalbum «Melt Away» veröffentlicht haben. Eigentlich hätte sich jeder der 14 verträumten Pop-Songs einen Platz in dieser Liste verdient, aber nach mehrmaligem Durchhören kristallisierte sich «Whitefang» als absoluter Liebling heraus.

10. Oso Oso – dig

Ein nebliger Sonntagnachmittag, bei dem du nur auf dem Sofa rumgammelst, immer wieder an deinem Kaffee nippst und gedankenversunken die Wand anstarrst. Etwa so würde ich die Stimmung dieser herrlichen (und irgendwie auch herbstlichen) Nummer von Oso Oso beschreiben. Aufmerksam geworden auf den New Yorker Singer-Songwriter bin ich übrigens dank einem Artikel von Pitchfork und du kannst dir nicht vorstellen, wie glücklich mich dieser Glückstreffer macht.

Lust auf mehr? Die komplette Playlist GRANDE’S CHOICE mit allen meinen Lieblingssongs des Monats findest du auf Spotify.

 

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