GRANDE’S CHOICE: Meine zehn liebsten Songs vom Juli ’19

Völlig egal ob alt oder neu, mainstream oder nischig, langsam oder schnell: In meiner monatlichen Auswahl GRANDE’S CHOICE findet alles Platz, was berührt oder begeistert. Betonen möchte ich dabei, dass es sich um eine persönliche Auswahl handelt und die Reihenfolge der einzelnen Songs völlig zufällig gewählt ist. Viel Spass beim Durchstöbern!

1. Amarula Café Club – Black Hair Kids

Die vier Freunde Axel, Yann, Vincent und Arnaud aus Paris nennen sich Amarula Café Club und lassen auf ihrer selbstbetitelten Debüt-EP diverse Genres verschmelzen. Besonders der Track «Black Hair Kids» hat es mir dabei angetan, da die Kombination aus energiegeladenem Electro-Pop und afrikanisch angehauchten Klängen einfach grossartig ist. Definitiv mein liebster Fund des Monats.

2. Bonobo – Linked

Es gibt Electro-Tracks, bei denen ich automatisch mit dem Kopf im Takt mitwippe, gleichzeitig aber auch feuchte Augen bekomme, weil micht der Sound derart berührt und abholt. Viele Tracks dieser Sorte stammen von Bonobo, der mich mit seinem filigranen und gleichzeitig treibenden Sound immer wieder begeistern kann. Auch sein neuster Wurf «Linked» flasht mich von A bis Z und ist eine 6-minütige Reise zu dir selbst.

3. Noga Erez & ECHO – Chin Chin

Ihr Debütalbum «Off The Radar» gehört zu meinen liebsten Scheiben aller Zeiten. Du kannst dir also vorstellen, was für Luftsprünge ich mache, wenn es neue Musik von Noga Erez gibt. Normalerweise kennt man (und liebe ich) sie für ihren aggressiven Polit-Pop. Ihre neusten Single «Chin Chin» beweist aber, dass der israelische Shootingstar auch smooth und urban kann. I like a lot!

4. DOPE LEMON – Smooth Big Cat

Du kennst ihn wahrscheinlich, wenn er mit einer Schwester als Angus & Julia Stone auf der Bühne steht. Solo nennt sich Angus aber DOPE LEMON und gefällt mir fast besser als im Duo. Sein gelassener und verträumter Indie-Pop ist wie eine grosse Hängematte, in die du dich hineinlegen kannst und sein neues Album «Smooth Big Cat» ist das perfekte Geschenk für den Sommer.

5. Sampa The Great – OMG

Langsam aber sicher müssen Hip Hop-Legenden wie Lauryn Hill oder Lil Kim Platz machen. Der Nachwuchs schläft nämlich nicht. Bestes Beispiel dafür: Sampa The Great. Die australische Senkrechtstarterin gilt als Hoffnungsträgerin im Female Rap. Meiner Meinung nach zurecht: Niemand sonst flechtet traditionelle afrikanische Elemente, catchy Lyrics und urbane Beats so gekonnt ineinander wie sie. Da passt einfach alles.

6. Winston Surfshirt – Make a Move

Zwei Fragen, die ich mir immer wieder stelle, seit ich Winston Surfshirt kenne:
1. Wie sind die Jungs aus Australien auf diesen geilen Bandnamen gekommen?
2. Wo geht’s zum Strand?
Obwohl ich noch nie auf einem Brett gestanden bin, weckt ihr funkiger und souliger Sound den Surferboy in mir. Ihre aktuelle Single «Make a Move» ist da keine Ausnahme und darum hoffe ich, dass es bald wieder ein neues Album gibt, das mich auf imaginären Wellen reiten lässt.

7. Lausse the cat feat. B-ahwe – Coco Channel

Der britische Newcomer Lausse the cat ist nicht nur unglaublich talentiert, sondern auch ziemlich mysteriös: Niemand weiss genau wie er heisst oder aussieht und bei Auftritten trägt er eine Büsi-Maske. Trotz dieser Anonymität hat seine Musik aber grossen Wiedererkennungswert und ich bin grosser Fan von seinem einzigartigen Hip Hop-Sound und lyrischen Inhalt.

8. Of Monsters And Men – Sleepwalker

Endlich sind sie wieder zurück: Of Monsters And Men. Gleich vier Jahre hat sich die isländische Truppe Zeit genommen, um an ihrem neuen Album zu arbeiten. Das Warten hat sich aber gelohnt. Die elf Track von «Fever Dream» gefallen mir so gut, dass ich praktisch jeden davon in diese Liste packen könnte. Da dass aber ein bisschen langweilig wäre, habe ich den ausgesucht, der mich schon beim ersten Anhören direkt ins Herz getroffen hat.

9. Mia Morgan – Waveboy

Obwohl Mia Morgan ein Händchen für verspielte Riffs und zuckersüsse Lyrics hat, schwingt in ihrer Musik immer noch ein bisschen Gothic und Verruchtheit mit. Passender könnte ihre eigens kreierte Genrebezeichnung «Gruftpop» daher nicht sein. Meiner Meinung nach werden wir noch viel von der Newcomerin aus Kassel hören und wer sie schon gegooglet hat weiss, dass auch auch Acts wie Drangsal oder Leoniden diese Ansicht teilen.

10. Totally Enormous Extinct Dinosaurs – Body Move

Während der Pubertät war Totally Enormous Extinct Dinosaurs (den ich übrigens dank einer Nokia Lumia-Werbung entdeckt habe) mit seinem experimentellen Electro ein treuer Begleiter von mir. Nachdem er in den letzten Jahren ein bisschen von meinem Radar verschwunden ist, bin ich kürzlich wieder auf seiner Spotify-Page gelandet. Fazit: Er tönt jetzt härter und clubbiger, gefällt mir aber nach wie vor richtig gut.

Lust auf mehr? Die komplette Playlist GRANDE’S CHOICE mit allen meinen Lieblingssongs des Monats findest du auf Spotify.

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