GRANDE’S CHOICE: Meine zehn liebsten Songs vom Mai ’19

Völlig egal ob alt oder neu, mainstream oder nischig, langsam oder schnell: In meiner monatlichen Auswahl GRANDE’S CHOICE findet alles Platz, was berührt oder begeistert. Betonen möchte ich dabei, dass es sich um eine persönliche Auswahl handelt und die Reihenfolge der einzelnen Songs völlig zufällig gewählt ist. Viel Spass beim Durchstöbern!

1. ALASKALASKA – Meateater

Du bist auf der Suche nach dem passenden Album für den Sommer 2019? Dann hätte ich dir einen heissen Tipp: Das frisch erschienene Debütalbum «The Dots» der englischen Indie-Truppe ALASKALASKA. Ihre zugänglichen Pop-Songs machen nicht nur grossen Spass, sondern erhalten dank der Kombination mit Jazz- oder Disco-Elementen grossen Wiedererkennungswert. Unbedingt reinhören!

2. MorMor – Outside

Der Kanadier MorMor wird unter Insidern schon länger als nächste grosse Indie-Pop-Sensation gehandelt, doch bisher hatte ich den Sänger ehrlich gesagt nicht wirklich auf dem Schirm. Spätestens mit «Outside» hat sich das aber geändert und die Kombination aus melancholischem Gesang und treibender Instrumentation gefällt mir enorm gut (sogar so gut, dass ich den Song gleich sechs Mal hintereinander gehört habe, als ich ihn entdeckte). Mein Tipp: Unbedingt das Musikvideo dazu schauen, denn nicht nur MorMors Stimme, sondern auch seine Ästhetik geht echt unter die Haut.

3. Jessie Ware & Sampha – Valentine

Kennst du diese Art von Songs, bei denen du dich kaum zu atmen traust, weil dich das Gehörte derart verzaubert und du keine Sekunde davon verpassen möchtest? Falls nicht, wird es dir vielleicht bei dieser schillernden und feinen Nummer von Jessie Ware & Sampha vielleicht so gehen. Denn mein Herz schlägt jedes Mal schneller und ich schmelze dahin, wenn die ersten Takte von «Valentine» und die beiden unverkennbaren Stimmen meinen Gehörgang entzücken.

4. Paradis – Toi Et Moi

Langsam wird es offensichtlich, dass Frankreich für mich eines der spannendsten Länder ist, wenn es um Musik geht. Denn wie fast jeden Monat hat es auch im Mai ein Act geschafft, mich mit einem Song um den Finger zu wickeln: Simon Mény und Pierre Rousseau alias Paradis. Ihr bisher grössten Erfolg «Toi Et Moi» ist der perfekte Sondtrack für eine nächtliche Autofahrt durch die Stadt oder einen intimen Tanz mit deinem Liebsten/deiner Liebsten. J’aime trop!

5. Baba Stiltz – Can’t Help It

Manchmal höre ich einen Song bis zum Umfallen, vergesse nach einer Zeit seine Existenz, entdecke ihn dann per Zufall wieder und frage mich, warum er überhaupt von meiner Bildfläche verschwunden ist. Diesen Monat habe ich genau das mit dieser Nummer des schwedischen Musikers Baba Stiltz erlebt. Treibender Beat, verträumter Gesang und ein unfassbar ansteckender Drive – für mich ist «Can’t Help It» einer der besten Electronica-Songs, die je geschrieben wurden.

6. Sensu – Escape

Wer mein Interview mit der Badener Produzentin Sensu schon gelesen hat weiss, dass sie für mich zu den vielversprechendsten und talentiertesten Nachwuchshoffnungen der Schweizer Musikszene gehört. Angelehnt an ihr Vorbild Flume, hat sie uns diesen Monat mit «Escape» ein elektronisches Hörerlebnis geliefert, dass dich in ferne futuristische Welten entführt und Lust auf mehr macht. Diese Lust wird übrigens im September gestillt, denn dann veröffentlicht Sensu ihr Debütalbum «Embrace».

7. Tyler, The Creator – A BOY IS A GUN*

Tyler, The Creator gehört für mich zu den innovativsten und spannendsten Künstlern, wenn es um zeitgenössischen Hip Hop geht. Entsprechend gross war die Freude, als ich per Zufall auf sein neues Album «IGOR» gestossen bin. Zwölf abwechslungsreiche und wunderschön produzierte Songs, mit denen sich der kalifornische Rapper nicht nur neu erfunden, sondern ein Meisterwerk abgeliefert hat, das wir in einigen Jahren mit Sicherheit als Klassiker bezeichnen werden. Absoluter Favorit: «A BOY IS A GUN*» mit Solange Knowles.

8. Elliot Moss – Best Light

Lass uns kurz über Musik in Hotel-Lobbies sprechen. Entweder ist sie so unauffällig, dass ich sie gar nicht warnehme oder sie nervt mich derart fest, dass ich mir wünsche sie wäre gar nicht da. Diese Ansicht hat sich während meinen Ferien in Schottland aber geändert und ich schulde dem Motel One Edinburgh-Princes ein Shoutout. Noch nie habe ich mich in einem Hotel derart oft nach dem Namen eines Songs oder Acts erkundigt wie dort. Absoluter Lieblingsfund ist dabei der New Yorker Multiinstrumentalist Elliot Moss mit seinem musikalischen Understatement «Best Light», das so beständig und gradlinig ist, dass es wieder Spass macht.

9. zalagasper – Sebi

Wenn ich ehrlich bin, kann ich mit den Songs des Eurovision Song Contests meistens nicht viel anfangen, da sie mir zu unspektakulär und vorhersehbar sind. Doch was das slowenische Newcomer-Duo zalagasper dieses Jahr mit ihrer Nummer «Sebi» in Tel Aviv präsentiert hat, war für mich definitiv eine musikalische Überraschung: Gefühlsvoller Beat, hauchzarter Gesang und erfrischend untypischer Indie-Pop. Von mir gibt’s die volle Punktzahl!

10. Golden Vessel feat. Cult Shotta – Tonight

Lange mussten wir uns gedulden, aber diesen Monat ist es endlich passiert: Der australische Musiker und Produzent Golden Vessel hat sein Debütalbum «SLOWSHINE» veröffentlicht. Es ist wirklich selten, dass mich eine Scheibe von A bis Z überzeugt und ich mit jedem Song etwas anfangen kann, aber mit seinem einzigartigen Mix aus gemütlichen Beat, sanftem Gesang und spannenden Features (wie hier beispielsweise Cult Shotta) hat Golden Vessel genau das geschafft. Definitiv eines der musikalischen Highlights des bisherigen Jahres.

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