GRANDE’S CHOICE: Meine zehn liebsten Songs vom Februar ’19

Völlig egal ob alt oder neu, mainstream oder nischig, langsam oder schnell: In meiner monatlichen Auswahl GRANDE’S CHOICE findet alles Platz, was berührt oder begeistert. Betonen möchte ich dabei, dass es sich um eine persönliche Auswahl handelt und die Reihenfolge der einzelnen Songs völlig zufällig gewählt ist. Viel Spass beim Durchstöbern!

1. Billie Eilish – Bury A Friend

Wenn es ein Millenial schafft, mich jedes mal aufs Neue zu flashen, dann mit Sicherheit Billie Eilish. Vor allem ihr neuster und bisher dunkelster Wurf «Bury A Friend» hat es mir richtig angetan und seit ihrem ausverkauften Konzert in Zürich bin ich mir sicher: Diese junge Dame könnte «the next big thing“ werden! Ach, und am 29. März werde ich mich dann auch mit Kopfhörern in meiner Wohnung verschanzen – dann ergötze ich mich nämlich ab ihrem heiss erwarteten Debütalbum «When We All Fall Asleep, Where Do We Go?». FREUFREUFREU

2. Marc Rebillet – Reach Out

Selten habe ich mich so amüsiert und in einem öffentlichen Verkehrsmittel derart laut herausgelacht wie bei meinem ersten Kontakt mit Marc Rebillet. Der selbsternannte «Loop Daddy» hat unglaublich wilde Dance Moves in Petto und ist meiner Meinung nach ein Meme auf zwei Beinen. Doch auf das möchte ich ihn nicht reduzieren, denn was er mit seiner Loopstation da so alles hinzaubert ist ganz schön beachtlich.

3. Louis Futon feat. DUCKWRTH & Baegod – Supposed To Be

Mit «Wasted On You» lieferte Louis Futon vor gut zwei Jahren einen meiner liebsten Electro-Tracks, der auch heute noch regelmässig auf meiner Playlist zu finden ist. Völlig logisch also, dass ich mich wie ein kleines Kind auf das Debütalbum des kalifornischen Produzenten gefreut habe. Diesen Monat ist es endlich erschienen. Mein Fazit dazu? Leider haut mich «Way Back When» nicht wirklich aus den Socken, aber einige Perlen mit Ohrwurm-Garantie sind definitiv vorhanden – wie zum Beispiel diese Nummer hier.

4. Björk – Black Lake

Kennst du diese Momente, in denen du dank der Musik Momente erlebst, die du nicht in Worte fassen kannst und niemals vergessen wirst? Nun, dank der isländischen Ikone Björk ist mir das auf einem Flug von Zürich nach Kopenhagen in den letzten Wochen passiert. Aus reiner Neugier habe ich mir ihr Album «Vulnicura» heruntergeladen und war wie gefesselt von der 10-minütigen Powerballade «Black Lake»: Endlose Wolkendecken, Björks unverwechselbare zerbrechliche Stimme und ich irgendwo in zig tausend Kilometer Höhe. Einfach nur magisch!

5. Moon King – In & Out

Eingängige Melodien, kitschiger Gesang und synthielastige Beats – wenn ich irgendwo auf Disco treffe schwebe ich im siebten Himmel. Was mir aber fast noch besser als das ursprüngliche Genre der 70er- und 80er-Jahre gefällt, ist es wenn Acts von heute das Ganze neu interpretieren und ins Jetzt katapultieren. Deshalb rauf und runter gehört in diesem Monat: Moon King mit ihrer herrlichen Single «In & Out».

6. Crywolf – Drip

Mit seiner feuerroten Haapracht sieht Crywolf zwar aus wie ein entfernter Verwandter von Ed Sheeran oder Jack Garratt, aber musikalisch ist der Amerikaner ziemlich einzigartig unterwegs: Melancholischer und üppig arrangierter Dream-Pop, meistens mit ausgefallenen Songtiteln wie «Anachronism» oder «Akureyri». Die jüngste Veröffentlichung hat aber einen überraschend kurzen Namen und trifft mich direkt ins Herz: „Drip“ vom kommenden Album «Widow (Oblivion Pt. I)».

7. Noga Erez – Spit (Reworked)

Selten hat mich eine Figur so fasziniert wie die israelische Musikerin Noga Erez: Ihr Polit-Pop ist ehrlich und aggressiv, ihre Vergangenheit inklusive obligatorischem Militärdienst höchst interessant und ihr Debütalbum «Off The Radar» eine der besten Veröffentlichungen aller Zeiten. Dementsprechend aus dem Häuschen war ich, als ich auf Spotify gesehen habe, dass die Newcomerin ihre liebsten Titel orchestral arrangiert und neu aufgenommen hat. Absoluter Favorit ist dabei die bisher unbekannte Single «Spit», die so mächtig tönt als hätte sie die Welt im Sturm erobert.

8. Modeselektor feat. Tommy Cash – Who

Auf den ersten Blick könnte man meinen, der Videoclip zu «Who» sei eine etwas bizarr geratene Gucci-Kampagne. Doch nicht nur der Look des Songs, sondern auch die Musik an sich ist extrem stylisch und einzigartig. Vielleicht nicht zuletzt darum, weil das deutsche Produzentenduo Modeselektor mit dem estnischen Rapfreak Tommy Cash zusammengearbeitet hat. Dafür gibt’s von mir ganz viel Liebe und ein malträtierter Replay-Button ♥

9. Satin Jackets – Night Keys

Warum mit dem Flieger in die Karibik fliehen, wenn exotisches Ferienfeeling auch auf Knopfdruck geht? Mit den sanften Electroklängen des deutschen Produzenten Satin Jackets wird dir auch bei den kältesten Temperaturen warm ums Herz und du fühlst dich innert Sekunden an einen Traumstrand katapultiert. Ready for take off?

10. BLVTH – Cool Song

Ellenlange Beauty-Tutorials, Mukbangs, ASMR… In den weiten Gefilden von YouTube findet man so manch schrägen Trend. Der deutsche Newcomer BLVTH (Aussprache: Blut) scheint davon aber ein bisschen die Schnauze voll zu haben und nimmt sie in seiner neusten Single «Cool Song» darum alle auf die Schippe. Doch Pluspunkte gibt’s nicht nur fürs witzige Video, sondern auch den Sound an sich. Den der hält was er verspricht: jede Menge Coolness!

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