GRANDE’S CHOICE: Meine zehn liebsten Songs vom Januar ’19

Völlig egal ob alt oder neu, mainstream oder nischig, langsam oder schnell: In meiner monatlichen Auswahl GRANDE’S CHOICE findet alles Platz, was berührt oder begeistert. Betonen möchte ich dabei, dass es sich um eine persönliche Auswahl handelt und die Reihenfolge der einzelnen Songs völlig zufällig gewählt ist. Viel Spass beim Durchstöbern!

1. Kali Uchis – Venus As A Boy (Like A Version)

Normalerweise sind Cover-Versionen nicht so mein Ding. Normalerweise. Denn wenn sich eine so grossartige Sängerin wie Kali Uchis an meinen liebsten Björk-Song wagt, werde ich einfach hellhörig. Ihre leicht Latin-angehauchte Interpretation von «Venus As A Boy» ist pure Magie und sorgt bei mir jedes Mal aufs Neue für Gänsehaut.

2. Junior A – Sleep Machine

«Meine Geschichte beginnt im Sommer 2015. Ich war in eine Schlägerei verwickelt, wachte am nächsten Morgen im Spital auf und hatte keine Ahnung, wo oder wer ich war.» Mit diesen Worten beschreibt der litauische Electronica-Künstler Junior A seine musikalischen Anfänge. Ganze sechs Monate musste er nach dieser Schicksalsnacht zuhause bleiben, um sich von seinen Verletzungen zu erholen. Wie er die Zeit totgeschlagen hat? Ganz einfach: Er hat aus Langeweile ein Keyboard gekauft, sich Gedanken über’s Leben gemacht und angefangen Musik zu machen – Glück im Unglück sozusagen.

3. AURORA – All Is Soft Inside

Die norwegische Sängerin AURORA gehört für mich zu den spannendsten Künstlerinnen des Jahrzehnts. Einerseits, weil sie von ihrem Auftreten und Erscheinungsbild an Legende Björk (schon wieder Björk!) erinnert, andererseits weil ihre Stimme glasklar und wie die einer nordischen Elfe tönt. Kurz gesagt: Wer diese junge Frau noch nicht auf dem Schirm hat, wird spätestens nach diesem Song wissen, warum man sich ihren Namen merken sollte.

4. Colin Self – Story

Über meine ziemlich verrückte erste Begegnung mit dem amerikanischen Produzenten Colin Self habe ich bereits einen kleinen Artikel geschrieben. Mittlerweile habe ich mich aber wieder beruhigt und kann ziemlich gut mit dem spannenden Elektro-Wirrwarr umgehen, den er auf seinem Debütalbum «Siblings» liefert. Wobei so ganz stimmt das nicht… Ein bisschen Herzrasen gehört nach wie vor dazu.

5. Bibio – Petals

Wäre dieser Song eine Momentaufnahme, dann die einer melancholischen Abendstimmung, irgendwo bei einem einsamen See, der Himmel rötlich gefärbt und sternenklar. Doch neben ganz viel Emotionen liefert der englische Musiker Bibio mit «Petals» auch eingängige Gitarrenriffs und eine Stimme, die du nicht mehr so schnell vergessen wirst.

6. Miley Cyrus & Her Dead Petz – Slab Of Butter (Scorpion)

Gut vier Jahre ist es her, seit Miley Cyrus ihren krassen Wandel vom süssen Teeniegirl zur rotzfrechen Skandalnudel durchlebt hat. Der Höhepunkt dieser wirren Metamorphosis war dabei ihr fünftes Album «Miley Cyrus & Her Dead Petz», für welches sie mit «The Flaming Lips» zusammengearbeitet hat. Damals ging der Release ziemlich an mir vorbei, aber nach dem ersten Monat vom neuen Jahr muss ich zugeben, dass es sich hier um ein psychedelisches Meisterwerk handelt.

7. YĪN YĪN – Dis̄ kô Dis̄ kô

Ohne den Tipp einer guten Freundin wäre ich wohl nie auf dieses Duo gestossen: Zuhause im südholländischen Maastricht, seit fast zwei Jahren zusammen unterwegs und mit ein bisschen mehr als 800 Likes auf Facebook ein absoluter Geheimtipp. Doch das dürfte sich bald ändern, denn YĪN YĪN mischen südasiatische Elemente der 60er/70er mit Disco und World Music. Macht extrem Spass und verdient meiner Meinung nach deutlich mehr Aufmerksamkeit.

8. Easter – Cuppa

Wo dieses in Berlin sesshafte Duo auftaucht, sind schräge Blicke vorprogrammiert: Stine Omar und Max Boss, besser bekannt als Easter. In Interviews geben sie sich gerne mal als Geschwister aus (obwohl sie das nicht sind), ihre raren Bühnenauftritte gleichen Trance-Performances und auf Social Media sind sie immer für ein kurioses Quote zu haben. Mein bisheriger Favorit: «Through our music you will, eventually, be able to face the most beautiful ass on the beach.»

9. Unknown Artist – Untitled 02

Wie du dir vorstellen kannst, ist es ziemlich schwierig, Informationen über einen Künstler namens «Unknown Artist» im Netz zu finden. Darum schlage ich vor, du lässt die wunderschön sphärische Musik für sich sprechen und tauchst rund acht Minuten in die Welt des anonymen Produzenten ein.

10. Cosmo Sheldrake – Axolotl

Ein Satz, den ich mir als treuer Samsung-Nutzer nie erträumen lassen hätte: Danke Apple! ❤ Denn ohne deren farbenfrohen Werbespot zum iPhone X wäre ich nicht auf den englischen Multi-Instrumentalisten Cosmo Sheldrake gestossen. Unglaublich talentiert, sehr vielseitig und absolut einzigartig. Sein Debütalbum «The Much Much How How And I» läuft bei mir aktuell in Dauerschleife, «Axolotl» hat’s mir dabei besonders angetan.

 

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