The Black Eyed Peas melden sich old-schooliger denn je zurück!

Kriegen sie es auch ohne sie hin oder nicht? Diese Frage machte sich in den Köpfen der The Black Eyed Peas-Fans breit, als diese zu Beginn des Jahres verkündeten, dass Frontfrau Fergie nicht mehr länger Teil der Gruppe sei. Ende Oktober meldeten sich will.i.am, apl.de.ap und Taboo nach ganzen acht Jahren mit ihrem neuen Album «Masters Of The Sun Vol. 1» zurück. Aber geht die Rechnung auch als Trio auf?

Masters Of The Featurings

Ohne auch nur einen Ton der neusten Scheibe gehört zu haben, fällt beim Betrachten der Tracklist vor allem etwas auf: Featurings soweit das Auge reicht! Das macht auch völlig Sinn, denn so können sich die Schwarzaugenbohnen (sorry, aber einmal musste ich den einfach bringen!) ihre Frauenstimmen eigenständig zusammensuchen und kompensieren auf sehr abwechslungsreiche Weise das Fehlen von Fergie’s Stimme. Auf «Wings» zeigt beispielsweise Ex-Pussycat Doll Nicole Scherzinger was sie kann, für meinen liebsten Tack «DOPENESS» holten sich die Jungs mit Rapperin CL sogar Verstärkung aus Südkorea. Aber natürlich darf auch die Man Power nicht zu kurz kommen und auch da gehen will.i.am, apl.de.ap und Taboo geschickt vor: Um nach acht Jahren garantiert für Aufsehen zu sorgen, holten sie sich Grössen wie NAS, Slick Rick oder die legendäre Kombo A Tribe Called Quest ins Boot und lassen so die Herzen von Hip Hop-Fanatiker höher schlagen.

Zurück zu den old-schooligen Wurzeln

Die zahlreichen Featurings alleine sind aber nicht der einzig clevere Schachzug des erfahrenen Trios: Wer The Black Eyed Peas schon von Anfang an kennt, weiss bestens, dass der Sound vor der Fergie-Ära viel hip-hoppiger und old-schooliger daher kam. Aus diesem Grund ist es der perfekte Moment, genau jetzt zu diesen Wurzeln zurückzukehren und den Sound wieder wie auf ihren beiden ersten Alben «Behind The Front» (1998) und «Bridging The Gap» (2000) zu gestalten.

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«A welcoming return»

Aber wie sieht es nach dem Anhören des Albums aus – taugt es etwas oder nicht? Am treffendsten bringt es meiner Meinung nach die amerikanische Tageszeitung Newsday auf den Punkt: Sie bezeichnet «Masters Of The Sun Vol. 1» als «welcoming return» – also gelungenes Comeback. Zwar haben The Black Eyed Peas mit den insgesamt zwölf Tracks sicherlich nicht das Rad neu erfunden, aber machen wie immer richtig Spass und beweisen, dass es eben auch ohne Frontfrau Fergie klappt.

Konzerttipp: Am Mittwoch, 7. November 2018 sind The Black Eyed Peas zu Gast im Hallenstadion Zürich und präsentieren ihr neues Album «Masters Of The Sun Vol. 1»

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