Als Teil der Tessiner Kombo The Pussywarmers beweisen Réka und Simone, dass Musikmachen für sie viel mehr beinhaltet als ein paar schöne Töne. Aufgrund ihrer gemeinsamen Begeisterung für elektronische Musik, sind die beiden seit einem Jahr auch als Duo Bitter Moon unterwegs. Mit ausgeklügelten Synthie-Konstrukten und verträumtem Gesang treffen sie bei mir voll ins Schwarze. Vielleicht ja auch bei dir?

Auf der Bühne steht er nur mit Büsimaske, abseits davon versteckt sich Lausse the cat hinter einer Katzen-Comicfigur. Im Internet sucht man vergeblich nach persönlichen Informationen zu ihm, auf Social Media postet der englische Rapper so gut wie gar nichts. Trotzdem hat er mich extrem neugierig gemacht. Denn sein urbaner Sound trägt eine unverkennbare Handschrift und könnte glatt aus einem Märchenbuch stammen. Glaub mir, diesen Geheimtipp möchtest du nicht verpassen.

Wer musikalisch durchstarten möchte, braucht vor allem etwas: Geduld – und natürlich auch eine gehörige Portion Glück. Oder aber du machst es wie die schwedische Newcomerin COBRAH. Sie hat die Masse bereits mit ihrer Debütsingle «IDFKA» um den Finger gewickelt und das dazugehörige Musikvideo wurde letztes Jahr sogar bei den schwedischen Grammy Awards nominiert. Wie sie das geschafft hat? Ganz einfach: Sie hat sämtliche Grenzen gesprengt.

Warum zeigen sie auf ihren Pressefotos fast nie ihr Gesicht? Wieso ist ihr Erstling «Fleur» komplett vom Radar verschwunden und wurde vor kurzem wiederveröffentlicht? Und wie schafft man es, so unverschämt guten und sphärischen Electronica zu produzieren? Es geistern mir viele Fragen im Kopf herum, wenn ich an B77 aus Fribourg denke. Um ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen und weil das Duo zu meinen liebsten Entdeckungen der Schweizer Musikszene gehört, habe ich Leopold und Luca fünf davon gestellt.